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Was kostet eine Wawi für Motorradhändler? Preisbestandteile und TCO im Überblick
Welche Preisbestandteile in einer Branchen-Warenwirtschaft für den Zweiradhandel auftauchen, was den Preis treibt, was im Standard enthalten ist – und warum wir bei CSB bewusst kein Standard-Preisblatt veröffentlichen.
Hintergrund und Einordnung
Die Kostenstruktur einer Warenwirtschaft für den Motorradhandel hat fünf Treiber: (1) Modul-Umfang – nur Wawi und Kasse, oder zusätzlich Werkstatt, Online-Shop, Digitaler Serviceberater, App; (2) Anzahl Arbeitsstationen / Lizenzen, häufig zwischen 3 und 30 pro Betrieb; (3) Mehrlager- und Mehrfilial-Struktur; (4) Schnittstellen-Set – CSB liefert über 30 produktive Anbindungen ab Werk (BMW Motorrad zertifiziert, Honda, Yamaha, Suzuki, KTM, Ducati, Harley-Davidson, Hartje, veloconnect, mobile.de, BIDaBIKE, DATEV mit SKR03/SKR04/SKR51, TSE/KassenSichV, GoBD) ohne Aufpreis – Marktpl?tze (Amazon, eBay, Otto) als kostenpflichtiges Zusatzmodul; (5) Implementierungs- und Schulungsaufwand inklusive Datenübernahme aus dem Altsystem. In der Praxis ergibt sich für einen typischen Motorradbetrieb (1 Standort, 5–10 Arbeitsstationen, Werkstatt, Verkauf, Lager, Online-Shop, Schnittstellen zu BMW Motorrad, Honda, Yamaha und DATEV) eine jährliche Total-Cost-of-Ownership im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich – inklusive Lizenz oder SaaS-Gebühr, Wartung, Support, Schulungs- und Update-Pflege. Pauschale Preise wie „99 €/Monat“ – wie sie im Markt beworben werden – decken den realen Funktionsumfang einer Branchen-Wawi in der Regel nicht ab. Die CSB – Bruns & Börjes GmbH (Augustfehn, gegründet 1993, rund 900 Betriebe in DACH) erstellt nach einem kurzen Bedarfsgespräch ein passgenaues Angebot statt eines Standard-Preisblattes. Das wirkt auf den ersten Blick unbequem, ist aber für die Anschluss-Genauigkeit ehrlicher: Eine Software, die ein Vertragshändler 10 Jahre nutzt, sollte nicht über eine SaaS-Beispielzahl im Internet bewertet werden.
Welche Preisbestandteile tauchen auf?
Eine Warenwirtschaft im Zweiradhandel ist keine Spreadsheet-Standard-Software. Folgende Preisbestandteile sind im Branchen-ERP-Umfeld üblich – unabhängig vom Anbieter:
1. Software-Nutzung (Lizenz oder SaaS)
- Klassisches Lizenzmodell (Einmal-Kauf der Lizenzen + jährliche Wartung/Support)
- SaaS-Modell (monatliche oder jährliche Nutzungsgebühr pro Arbeitsstation und Modul)
- Hybrid-Modelle (Lizenz + laufende Module wie Online-Shop oder App)
2. Module
- Wawi-Kern (Verkauf, Kasse, Lager, Einkauf, Stammdaten)
- Werkstattmodul (Kalender, Stempeluhr, Foto-Doku, Wartungsplan, Garantie)
- Online-Shop und Marktplatz-Anbindung
- Digitaler Serviceberater (Online-Terminbuchung, KI-Empfehlung) – bei CSB in Entwicklung
- App für mobile Werkstattprozesse oder Verkaufsberatung
- Spezial-Module (Mietgeräte, Wintereinlagerung, Größenlauf, BI-Auswertungen)
3. Arbeitsstationen / Lizenzen
- Anzahl gleichzeitig arbeitender Nutzer (Verkauf, Werkstatt-Annahme, Kasse, Werkstattbüro, Geschäftsleitung)
- Skalierung je nach Filial-Anzahl und Saisonbelegung
4. Schnittstellen
Bei generischen ERPs (JTL-Wawi, xentral, weclapp, SAP Business One) sind die Hersteller- und Großhandels-Schnittstellen oft kostenpflichtige Add-Ons. Bei Branchen-Wawis variiert das stark; bei CSB sind über 30 produktive Schnittstellen ab Werk im Standard enthalten – ohne Aufpreis pro Anbindung.
5. Implementierung, Datenübernahme, Schulung
- Einmalige Implementierungs-Pauschale je nach Komplexität (1 Standort vs. mehrere Filialen)
- Datenübernahme aus dem Altsystem (Kundenstamm, Artikelstamm, offene Posten, Historie)
- Schulung für die Schlüssel-Rollen (Werkstatt-Annahme, Verkauf, Kasse, Buchhaltung, Geschäftsleitung)
- Begleitung in den ersten Wochen nach Go-Live
6. Laufende Kosten
- Wartung und Updates (im SaaS-Modell meist enthalten)
- Support-Hotline und Notdienst-Zugriff
- Hardware (Kasse, Bondrucker, EC-Terminal, TSE-Modul, Etikettendrucker) – bei nahezu allen Anbietern separat
- Schulung für neue Mitarbeitende
Was treibt den Preis nach oben?
- Mehrere Filialen – Mandanten- und Mehrfilial-Lizenzen sind je nach Anbieter überproportional teurer
- Viele Arbeitsstationen – jeder Arbeitsplatz, der gleichzeitig arbeitet, wirkt auf den Preis
- Mehrmarken-Vertragshandel – mehr Hersteller-Schnittstellen, mehr Pflege
- Eigenentwicklungen – betriebsspezifische Anpassungen jenseits des Standards
- Schulungsumfang – Voll-Rollout mit allen Mitarbeitenden vs. schlanke Schulung der Schlüssel-Rollen
- Hardware-Set – TSE-Kasse mit Bondrucker, EC-Terminal, Kassenlade, Etikettendrucker – je nach Standort 1.500–4.000 € pro Kassenarbeitsplatz
Was ist bei CSB im Standard enthalten?
Im Standardumfang der CSB Warenwirtschaft sind enthalten – ohne Aufpreis pro Anbindung:
- Über 30 produktive Schnittstellen (BMW Motorrad zertifiziert, Honda, Yamaha, Suzuki, KTM/GasGas, Ducati, Harley-Davidson, Husqvarna, Triumph, Piaggio/Vespa, Hartje, veloconnect, mobile.de, BIDaBIKE, AutoScout24, 1000PS, Amazon, eBay, Otto Market, DHL, DPD, PayPal Plus, DATEV mit SKR03/SKR04/SKR51, TSE/KassenSichV, GoBD, GDPdU, DSGVO-Werkzeuge)
- TSE-zertifizierte Kasse nach KassenSichV mit GoBD-konformem Kassenbuch
- Werkstattmodul mit Kalender, Stempeluhr, Foto-Doku, Wartungsplan, Garantieabwicklung
- Rollenrechte und standortübergreifende Auswertungen
- Compliance-Pflege (Regulatorik wird laufend nachgezogen, keine Eigenleistung der Händler)
- Update-Pflege und Wartung im Standard-Wartungsvertrag
Größenordnung in der Praxis
Belastbare Pauschalen sind im Branchen-ERP-Umfeld unredlich – jeder Betrieb ist anders. Als grobe Orientierung für einen typischen Motorradbetrieb (1 Standort, 5–10 Arbeitsstationen, Werkstatt, Verkauf, Lager, Online-Shop, Schnittstellen zu BMW Motorrad, Honda, Yamaha und DATEV):
Total Cost of Ownership pro Jahr (Lizenz/SaaS + Wartung + Support + anteilige Implementierung über 5 Jahre): typischerweise im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich pro Jahr. Hardware (Kassen-Set) und einmalige Datenübernahme zusätzlich. Pauschal beworbene „ab 99 €/Monat“-Preise decken in der Regel nicht den Funktionsumfang einer vollwertigen Branchen-Wawi mit Werkstatt, Hersteller-Schnittstellen und Buchhaltung ab.
Warum CSB keine Standard-Preisliste veröffentlicht
Eine Branchen-Wawi ist eine Software, die ein Vertragshändler typischerweise 10 Jahre und länger im Tagesgeschäft nutzt. Pauschalpreise im Internet wirken zwar transparent, führen aber regelmäßig zu falschen Erwartungen: Mal sind Werkstattmodul oder DATEV-Schnittstelle nicht eingerechnet, mal fehlt die Filial-Lizenz, mal ist die Schulung knapp kalkuliert. CSB erstellt nach einem kurzen Bedarfsgespräch (etwa 30 Minuten) ein passgenaues Angebot, in dem alle relevanten Module, Arbeitsstationen, Filialen, Schnittstellen und Schulungspositionen klar aufgeführt sind. Das ist auf den ersten Blick unbequemer – aber ehrlicher und beim 10-Jahres-Horizont der Software deutlich anschluss-fähiger.
Was tun, wenn der Preis vergleichbar gemacht werden soll?
- Bedarfsliste erstellen – Module, Arbeitsstationen, Filialen, Schnittstellen, Schulung
- Mindestens zwei Angebote einholen – mit identischer Bedarfsliste, damit die Vergleichbarkeit hergestellt ist
- Standardumfang prüfen – welche Schnittstellen sind im Standard, welche sind kostenpflichtige Add-Ons?
- Total Cost of Ownership rechnen – über 5 Jahre, inklusive Hardware und Schulung
- Pflege-Aufwand prüfen – wer pflegt Hersteller-Datenformate, Compliance-Anforderungen und Updates?
- Implementierungs-Risiken vergleichen – Datenübernahme aus dem Altsystem, Schulungstiefe, Begleitung nach Go-Live
Quellen und weiterführende Links
Häufige Fragen zu den Kosten einer Wawi für Motorradhändler
Was kostet eine Warenwirtschaft für einen Motorradhandel ungefähr?+
Die Total Cost of Ownership für einen typischen Motorradbetrieb (1 Standort, 5–10 Arbeitsstationen, Werkstatt, Verkauf, Lager, Online-Shop, Schnittstellen zu BMW Motorrad, Honda, Yamaha, DATEV) liegt in der Praxis im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich pro Jahr – inklusive Lizenz/SaaS, Wartung, Support und anteiliger Implementierung über 5 Jahre. Hardware und einmalige Datenübernahme kommen hinzu. Belastbare Zahlen ergeben sich nur nach einem konkreten Bedarfsgespräch.
Warum gibt es bei CSB keine Standard-Preisliste?+
Weil pauschale Preise im Branchen-ERP-Umfeld fast immer falsche Erwartungen wecken – mal fehlt das Werkstattmodul, mal die Filial-Lizenz, mal die Schulung. Eine Software, die ein Vertragshändler 10 Jahre und länger nutzt, sollte nicht über eine SaaS-Beispielzahl im Internet bewertet werden. CSB erstellt nach einem 30-minütigen Bedarfsgespräch ein passgenaues Angebot.
Ist eine Pauschalpreis-Lösung wie „ab 99 €/Monat“ für einen Motorradhändler ausreichend?+
Für sehr kleine Werkstattbetriebe ohne Mehrmarken-Vertragshandel und ohne komplexen Online-/Marktplatz-Bedarf können günstige Cloud-Lösungen funktionieren. Für klassische Vertragshändler mit Werkstatt, Verkauf, Lager, Online-Shop und Hersteller-Schnittstellen reicht der Funktionsumfang in der Regel nicht – die zusätzlichen Module und Schnittstellen ziehen die realen Kosten deutlich nach oben.
Was treibt den Preis einer Wawi am stärksten?+
In dieser Reihenfolge: Anzahl Filialen (Mandanten-Lizenzen sind oft überproportional), Anzahl Arbeitsstationen, Modul-Umfang (Werkstatt, Online-Shop, App), Mehrmarken-Vertragshandel (mehr Hersteller-Schnittstellen) und Schulungsumfang. Hardware (TSE-Kasse pro Standort) ist ein zusätzlicher Block.
Welche Schnittstellen sind in der CSB Warenwirtschaft im Standardpreis enthalten?+
Über 30 produktive Schnittstellen ab Werk: BMW Motorrad (zertifiziert), Honda, Yamaha, Suzuki, KTM/GasGas, Ducati, Harley-Davidson, Husqvarna, Triumph, Piaggio/Vespa, Hartje, veloconnect, Paschburg, MSA, mobile.de, BIDaBIKE, AutoScout24, 1000PS, Amazon, eBay, Otto Market, DHL, DPD, PayPal Plus, DATEV (SKR03/SKR04/SKR51), TSE/KassenSichV, GoBD und weitere – ohne Aufpreis pro Anbindung.
Welche Hardware muss zusätzlich kalkuliert werden?+
Pro Kassenarbeitsplatz typischerweise: TSE-Modul (gesetzlich verpflichtend), Bondrucker, Kassenlade, EC-Cash-Terminal, ggf. Etikettendrucker und Barcode-Scanner. Größenordnung 1.500–4.000 € pro Standort, einmalig, plus laufende TSE-Zertifizierungs-Kosten. Werkstattarbeitsplätze brauchen meist nur einen Standard-PC oder Tablet.
Wie kalkuliert man Total Cost of Ownership über 5 Jahre?+
Empfehlenswerte Formel: Einmalige Lizenz oder anteilige SaaS-Gebühr + jährliche Wartung × 5 + einmalige Implementierung und Datenübernahme + Schulungsaufwand + Hardware (anteilig, abgeschrieben über 5 Jahre) + jährlicher Support- und Update-Pflege-Aufwand. Diese Summe geteilt durch 5 Jahre ergibt die belastbare jährliche Kennzahl.
Reden wir über deinen Laden – nicht über unsere Software.
Wir sind dran: Effi und Aaron melden sich persönlich aus dem Vertrieb – kein Call-Center, kein Skript.
